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	<title>Kommentare zu: Weisse Elefanten im Barflys?</title>
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	<description>Brainstorming the Bastille</description>
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		<title>Von: Martin Schimak</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2007/11/weisse-elefanten-im-barflys/#comment-1364</link>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 15:13:40 +0000</pubDate>
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		<description>f&#252;r die interessanten Erg&#228;nzungen - und danke auch, dass Du bei &quot;Apropos Wesentliches&quot; diesmal h&#246;chstens mit den Augen gerollt hast und es daweil mal als &quot;Unwesentliches&quot; abgehakt hast. Wir hatten das ja eh l&#228;ngst durch... ;)
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		<content:encoded><![CDATA[<p>f&uuml;r die interessanten Erg&auml;nzungen &#8211; und danke auch, dass Du bei &#8220;Apropos Wesentliches&#8221; diesmal h&ouml;chstens mit den Augen gerollt hast und es daweil mal als &#8220;Unwesentliches&#8221; abgehakt hast. Wir hatten das ja eh l&auml;ngst durch&#8230; <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Schimi</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2007/11/weisse-elefanten-im-barflys/#comment-1363</link>
		<dc:creator>Schimi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 12:33:17 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht dass es die Sache unbedingt besser machen w&#252;rde, aber ein bisschen w&#252;rde ich das doch gerne relativieren: Es ist nicht so, dass man innerhalb des Unternehmens per se f&#252;r immer ausgesorgt hat, sobald man einen Posten mit hoher Gehaltsgruppe bekommen hat, und daher im Grunde nichts mehr arbeiten muss. Vielmehr sind wei&#223;e Elefanten ein klassischer Fall von parteipolitischer Freunderlwirtschaft: F&#252;r jene, die in ihrer Position ausgedient haben, wird ein gehaltsm&#228;&#223;ig gleichwertiger Posten gesucht, in dem man nicht unbedingt keine Verantwortung mehr tr&#228;gt, der aber im Grunde nicht mehr den gleichen Stellenwert hat. Klassisches Beispiel: Die Positionen der Landesstudio-Direktoren. Wenn man hingegen pl&#246;tzlich mit den &quot;falschen&quot; Parteifreunden dasteht, ist vermutlich auch der Elefantenposten dahin (siehe die letzten GDs). Allerdings muss man selbst das der Fairness halber relativieren: In den meisten Unternehmen wird man Chef und bleibt es - sofern man seinen Job gut macht - f&#252;r immer. Im ORF ist hingegen die oberste F&#252;hrungsebene prinzipiell nur f&#252;r eine &quot;Legislaturperiode&quot; gew&#228;hlt. Im Grunde ist es daher nicht unbedingt  verwerflich, wenn man nach Ablauf dieser Zeit nicht auf jeden Fall das Unternehmen verlassen muss, sondern in den &quot;Unterbau&quot; zur&#252;ckkehrt. Dass man dabei im Gehaltsschema nicht wieder ganz unten anf&#228;ngt, ist ebenso nachvollziehbar. Im Jargon des ORF kenne ich den Ausdruck &quot;Weisse Elefanten&quot; daher nicht nur f&#252;r solche Mitarbeiter, die gut bezahlt sind und nichts mehr arbeiten, sondern auch f&#252;r jene, die nun ein wenig frustriert auf einem weniger &quot;wichtigen&quot; Posten sitzen, und hoffen nochmal ganz nach oben zur&#252;ck zu kehren.&lt;br /&gt;
Fazit: Das Problem ist weniger, dass der ORF zuviel Geld h&#228;tte das er einfach beim Fenster rausschmei&#223;t, sondern einmal mehr die zu enge Verbindung zur Parteipolitik.&lt;br /&gt;
lg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Wenn du auf diese Art von Bars stehst, ist www.nightflys.at meine w&#228;rmste Empfehlung!
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht dass es die Sache unbedingt besser machen w&uuml;rde, aber ein bisschen w&uuml;rde ich das doch gerne relativieren: Es ist nicht so, dass man innerhalb des Unternehmens per se f&uuml;r immer ausgesorgt hat, sobald man einen Posten mit hoher Gehaltsgruppe bekommen hat, und daher im Grunde nichts mehr arbeiten muss. Vielmehr sind wei&szlig;e Elefanten ein klassischer Fall von parteipolitischer Freunderlwirtschaft: F&uuml;r jene, die in ihrer Position ausgedient haben, wird ein gehaltsm&auml;&szlig;ig gleichwertiger Posten gesucht, in dem man nicht unbedingt keine Verantwortung mehr tr&auml;gt, der aber im Grunde nicht mehr den gleichen Stellenwert hat. Klassisches Beispiel: Die Positionen der Landesstudio-Direktoren. Wenn man hingegen pl&ouml;tzlich mit den &#8220;falschen&#8221; Parteifreunden dasteht, ist vermutlich auch der Elefantenposten dahin (siehe die letzten GDs). Allerdings muss man selbst das der Fairness halber relativieren: In den meisten Unternehmen wird man Chef und bleibt es &#8211; sofern man seinen Job gut macht &#8211; f&uuml;r immer. Im ORF ist hingegen die oberste F&uuml;hrungsebene prinzipiell nur f&uuml;r eine &#8220;Legislaturperiode&#8221; gew&auml;hlt. Im Grunde ist es daher nicht unbedingt  verwerflich, wenn man nach Ablauf dieser Zeit nicht auf jeden Fall das Unternehmen verlassen muss, sondern in den &#8220;Unterbau&#8221; zur&uuml;ckkehrt. Dass man dabei im Gehaltsschema nicht wieder ganz unten anf&auml;ngt, ist ebenso nachvollziehbar. Im Jargon des ORF kenne ich den Ausdruck &#8220;Weisse Elefanten&#8221; daher nicht nur f&uuml;r solche Mitarbeiter, die gut bezahlt sind und nichts mehr arbeiten, sondern auch f&uuml;r jene, die nun ein wenig frustriert auf einem weniger &#8220;wichtigen&#8221; Posten sitzen, und hoffen nochmal ganz nach oben zur&uuml;ck zu kehren.<br />
Fazit: Das Problem ist weniger, dass der ORF zuviel Geld h&auml;tte das er einfach beim Fenster rausschmei&szlig;t, sondern einmal mehr die zu enge Verbindung zur Parteipolitik.<br />
lg</p>
<p>PS: Wenn du auf diese Art von Bars stehst, ist <a href="http://www.nightflys.at" rel="nofollow">http://www.nightflys.at</a> meine w&auml;rmste Empfehlung!</p>
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