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	<title>Kommentare zu: Verteidigung</title>
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	<description>Brainstorming the Bastille</description>
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		<title>Von: laurenzennser</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2007/12/verteidigung/#comment-1356</link>
		<dc:creator>laurenzennser</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 16:28:46 +0000</pubDate>
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		<description>&#8230; aber auch die im kyoto-protokoll vorgesehenen mechanismen anschauen, wie das gehen soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
da gibt es die &#8222;joint implementation&#8220;, wo industriestaaten in anderen industriestaaten investieren k&#246;nnen, um co2-emissionen zu senken. wenn also &#246;sterreich in lettland offshore-windr&#228;der baut, kommt das der &#246;sterreichischen klimabilanz zugute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch: &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Joint_Implementation&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Joint_Implementation&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kritischer sind die so genannten &#8222;clean development mechanisms&#8220; (CDM), wo industriestaaten in entwicklungsl&#228;ndern projekte finanzieren. dabei wird n&#228;mlich eine einsparung zu buche geschlagen, die nur gegen&#252;ber einem theoretischen business-as-usual-szenario berechenbar ist (also: wieviel co2 mehr w&#228;re emittiert worden, wenn wir hier kein wasserkraftwerk gebaut h&#228;tten?). dabei gibt es vor allem das problem der additionalit&#228;t. interessante lekt&#252;re hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://iis-db.stanford.edu/pubs/21211/Wara_CDM.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://iis-db.stanford.edu/pubs/21211/Wara_CDM.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und &#246;sterreichische projekte hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ji-cdm-austria.at/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.ji-cdm-austria.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gr&#252;&#223;e&lt;br /&gt;
laurenz e
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; aber auch die im kyoto-protokoll vorgesehenen mechanismen anschauen, wie das gehen soll:</p>
<p>da gibt es die &#8222;joint implementation&#8220;, wo industriestaaten in anderen industriestaaten investieren k&ouml;nnen, um co2-emissionen zu senken. wenn also &ouml;sterreich in lettland offshore-windr&auml;der baut, kommt das der &ouml;sterreichischen klimabilanz zugute.</p>
<p>siehe auch: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Joint_Implementation" rel="nofollow">http://en.wikipedia.org/wiki/Joint_Implementation</a></p>
<p>kritischer sind die so genannten &#8222;clean development mechanisms&#8220; (CDM), wo industriestaaten in entwicklungsl&auml;ndern projekte finanzieren. dabei wird n&auml;mlich eine einsparung zu buche geschlagen, die nur gegen&uuml;ber einem theoretischen business-as-usual-szenario berechenbar ist (also: wieviel co2 mehr w&auml;re emittiert worden, wenn wir hier kein wasserkraftwerk gebaut h&auml;tten?). dabei gibt es vor allem das problem der additionalit&auml;t. interessante lekt&uuml;re hier:</p>
<p><a href="http://iis-db.stanford.edu/pubs/21211/Wara_CDM.pdf" rel="nofollow">http://iis-db.stanford.edu/pubs/21211/Wara_CDM.pdf</a></p>
<p>und &ouml;sterreichische projekte hier:</p>
<p><a href="http://www.ji-cdm-austria.at/" rel="nofollow">http://www.ji-cdm-austria.at/</a></p>
<p>
gr&uuml;&szlig;e<br />
laurenz e</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Schimak</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2007/12/verteidigung/#comment-1355</link>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 09:30:41 +0000</pubDate>
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		<description>...sollte man dort, wo der Return on Investment am gr&#246;ssten ist. Es ist eine der wichtigsten St&#228;rken der Marktwirtschaft, dass sie daf&#252;r quasi &quot;automatisch&quot; sorgt. Wenn wir nun beginnen, Umweltverbrauch zu bepreisen und damit auch aus Sicht des Marktes in die Menge jener G&#252;ter einzuordnen, die uns nicht vollkommen unbeschr&#228;nkt, frei und grenzenlos zur Verf&#252;gung stehen, dann wird sich da noch so manche weltwirtschaftlich betrachtet unkluge Verhaltensweise ver&#228;ndern - und vermutlich zu verst&#228;rkten Investitionen in bisher unterentwickelte L&#228;nder f&#252;hren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn &quot;wir&quot; entwickelte L&#228;nder es schlau anlegen, dann wird daraus eine &quot;Win-Win&quot;-Geschichte werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finally: Ob es sich beim CO2-Thema um einen &quot;Hype&quot; handelt wird die Zukunft weisen. Momentan ist es einmal unser bestes Wissen, dass dem nicht so ist. &quot;Bestes Wissen&quot; ist immer vorl&#228;ufig, das ist auch klar und dennoch: Heute haben wir kein besseres und m&#252;ssen daher dannach handeln.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;sollte man dort, wo der Return on Investment am gr&ouml;ssten ist. Es ist eine der wichtigsten St&auml;rken der Marktwirtschaft, dass sie daf&uuml;r quasi &#8220;automatisch&#8221; sorgt. Wenn wir nun beginnen, Umweltverbrauch zu bepreisen und damit auch aus Sicht des Marktes in die Menge jener G&uuml;ter einzuordnen, die uns nicht vollkommen unbeschr&auml;nkt, frei und grenzenlos zur Verf&uuml;gung stehen, dann wird sich da noch so manche weltwirtschaftlich betrachtet unkluge Verhaltensweise ver&auml;ndern &#8211; und vermutlich zu verst&auml;rkten Investitionen in bisher unterentwickelte L&auml;nder f&uuml;hren.</p>
<p>Wenn &#8220;wir&#8221; entwickelte L&auml;nder es schlau anlegen, dann wird daraus eine &#8220;Win-Win&#8221;-Geschichte werden.</p>
<p>Finally: Ob es sich beim CO2-Thema um einen &#8220;Hype&#8221; handelt wird die Zukunft weisen. Momentan ist es einmal unser bestes Wissen, dass dem nicht so ist. &#8220;Bestes Wissen&#8221; ist immer vorl&auml;ufig, das ist auch klar und dennoch: Heute haben wir kein besseres und m&uuml;ssen daher dannach handeln.</p>
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	<item>
		<title>Von: kritikus</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2007/12/verteidigung/#comment-1354</link>
		<dc:creator>kritikus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 17:20:35 +0000</pubDate>
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		<description>w&#252;rde ich zu Fall 1 tendieren. Leider werden sie uns Fall 2 aufdr&#252;cken, denn dass ist das Ziel des ganzen CO2-Hypes. Was mich am meisten st&#246;rt, ist, dass die Initiatoren, denen momentan die ganze Welt willig hinterherl&#228;uft, auch ein geh&#246;riges Scheibchen vom Kuchen in die Privatschatulle abbekommen werden :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Problem in der Sache wird in Zukunft sein, dass uns zum Energieumstieg genau jenes Geld, dass Richtung Kyoto verpufft, fehlen wird und wir dadurch den zweifellos kommenden Heruntersetzungen des &quot;CO2-Fu&#223;abdrucks&quot; immer hinterherhinken werden. Deshalb werden wir ewig zahlen - aber auch das scheint beabsichtigt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: &quot;... ein hochseri&#246;ses Gutachten ...&quot; - Gibt&#180;s so etwas heutzutage &#252;berhaupt noch? ;)
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>w&uuml;rde ich zu Fall 1 tendieren. Leider werden sie uns Fall 2 aufdr&uuml;cken, denn dass ist das Ziel des ganzen CO2-Hypes. Was mich am meisten st&ouml;rt, ist, dass die Initiatoren, denen momentan die ganze Welt willig hinterherl&auml;uft, auch ein geh&ouml;riges Scheibchen vom Kuchen in die Privatschatulle abbekommen werden <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Unser Problem in der Sache wird in Zukunft sein, dass uns zum Energieumstieg genau jenes Geld, dass Richtung Kyoto verpufft, fehlen wird und wir dadurch den zweifellos kommenden Heruntersetzungen des &#8220;CO2-Fu&szlig;abdrucks&#8221; immer hinterherhinken werden. Deshalb werden wir ewig zahlen &#8211; aber auch das scheint beabsichtigt zu sein.</p>
<p>PS: &#8220;&#8230; ein hochseri&ouml;ses Gutachten &#8230;&#8221; &#8211; Gibt&acute;s so etwas heutzutage &uuml;berhaupt noch? <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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