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Dieses Stöckchen

29. Februar 2008 8 Kommentare

nehme ich doch gerne auf – zumal es mir Gelegenheit bietet trotz akuten Zeitmangels auch hier festzuhalten, dass es diesen Kalendertag, den es eigentlich gar nicht gibt, im Jahr 2008 doch mal wieder gegeben hat. Das Stöckchen: es kommt vom ja eigentlich gar nicht immer so blöden Tom. Und jetzt ist wie er meint das wichtigste: kein Spielverderber sein. Die sozial gar nicht so uninteressante Aufgabe lautet wie folgt:

Nimm das nächst liegende Buch.
Schlage es auf Seite 123 auf.
Notiere die Sätze 6 – 8 in dein Blog!
Bitte 5 Blogger, das Gleiche zu tun.

Motto also: Bunter Blogger Abend, wer sind wir eigentlich? Aber ehrlich sein! OK. Ich schaue mich um, die nächsten Bücher stehen neben mir auf dem Fensterbrett und da sind natürlich die vielen Software Dinge, von denen jetzt vermutlich nicht viele meiner Leser eine Ahnung haben, andererseits, die Sätze 6-8 auf Seite 123 des wirklich genialen Buches Java Persistence with Hibernate, das mir da sofort ins Auge sticht sind erstaunlicherweise gar nicht so übel, finde ich:

Any Object Relational Mapping Solution should provide a human-readable, easily hand-editable mapping format, not just a GUI mapping tool. Currently, the most popular object/relational metadata format is XML. Mapping documents written in and with XML are lightweight, human readable, easily manipulated by version control systems and text editors, and they can be customized at deployment time (or even at run-time, with programmatic XML generation).

Bumm, das eignet sich ja schon fast als ein kleines Mini Manifest eines Pragmatic Programmers. Cool.

Nun kam also nach tina > odradek > rebell.tv > kellerabteil > rigardi.org > Zur Politik auch Martin Schimak dran und weiter gehts somit zu meinen Opfern:

bruckner, helge, laurenzennser, sorry meine Guten, weiters quäl ich doch einfach mal den freundlichen Herrn, der mir echt gut die USA erklärt und der ja eigentlich absolut Sinn für programmierkundige Leser der Sorte “Duh!” hat – gleich mal sehen, ob er Backlinks checkt – und, ja, ich probier halt einfach mal, wieviel Zeit mein Lieblingspolitiker und Lieblingsopfer Christoph Chorherr für echten Unsinn wie diesen hat.

Gespannt wie ein Pfitschipfeil.

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8 Kommentare

  • Wie schon beim ebensowenig blöden Georg kommentiert (aber dort scheinbar im Spamfilter verschwunden): Ich werde diesmal passen, mein Faible für die Seiten 123 diverser Bücher ist irgendwie enden wollend.

    Aber danke, dass ihr an mich denkt!

  • wie würde diese welt denn aussehen ohne die selbstbewussten stöckchenverweigerer…

  • irgendwie findet früher oder später jeder Unsinn der “realen” Welt seinen Weg in die blogs.
    Was mir dabei noch fehlt?
    Die berühmten Drohungen, was denen passiert, die die Kette dieser unsäglichen Kettenbriefe unterbrechen.
    Zumindest hättet Ihr einen Fluch aussprechen können, dass irgendein Computervirus …(oder so).
    Also nicht einmal ignorieren?
    Wenn aber Martin Schimak, der immer kluge Kommentator mich anspricht.
    Dann schlag ich jenes buch auf, das ich gerade “in Arbeit” habe, und nutze den Unsinn humorloserweise für eine Buchtip:
    Richard Sennett: Handwerk.
    Bezweifle zwar, dass gerade die Sätze 6-8 auf Seite 123 hervorhebenswert sind, aber bitte:
    Aus dem Kapitel: Der Handwerker der Aufklärung (Diderots Encyclopedie)

    Pastor Zöllnerfand diese Antworten recht beunruhigend, priesen sie doch die Erweiterung der menchlichen Fähigkeiten statt deren Beschränkung.Seine Pfarrerskinder hörten mit bemühter Höflichkeit zu, wenn er ihnen in der Kirche die biblischen Geschichten über die Sündhaftigkeit des Menschen vortrug oder ihnen die vielfältigen Gefahren für ihre unsterbliche Seele vor Augen führte.Toleranz sei zur städtischen Kusine der Herablassung geworden.

    Tja, da kann man sich jetzt wenig vorstellen.
    Vielleicht doch von vorne anfangen.
    Lohnt sich.
    (http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/
    das_wissen_der_haende_1.656681.html

    lieber Martin Schimak, lass mich das hierher posten; ich bin zu phantasielos, um mir fünf blogger einfallen zu lassen, die ich da hininziehen wollte.

  • ich find es lustig. tatsächlich. ich fand auch flash-mobs lustig. und ich find es auch interessant, wie sich anhand der verteilung von euro-münzen in europa rückschlüsse auf das reiseverhalten und die vernetztheit gewisser länder untereinander ziehen lassen. und in wahlkampfzeiten ist man sowieso für jede abwechslung dankbar :)

  • lieber Martin Schimak, das wär für mich ein Buch zum davonlaufen!

  • :)

  • spät aber doch noch -
    folge ich dem chorherrschen beispiel und poste hier die zeilen 6-8 der seite 123 aus eric beinhockers “die entstehung des wohlstands”:

    “Während der folgenden 100 Jahre sollten die Physiker eben jene Theorien in Stücke reißen, die Walras und Kollegen als Vorlage gedient hatten, und durch Relativität, Quantenmechanik, Thermodynamik von Gleichgewichtssystemen, Chaos- und Komplexitätstheorie ersetzen. Die Wissenschaftler erkannten, dass die Welt weder deterministisch wie ein Uhrwerk noch zufällig wie ein Roulettespiel ist.”

  • Spitzensatz.

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