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	<title>Kommentare zu: Mehr Chancen bitte!</title>
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	<description>Brainstorming the Bastille</description>
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		<title>Von: Martin Schimak</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2008/02/mehr-chancen-bitte/#comment-1289</link>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 10:38:52 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r Ihren spannenden Comment, der soviele Punkte enth&#228;lt, dass ich meine Gedanken dazu in der mir momentan zur Verf&#252;gung stehenden Zeit nicht sinnvoll ordnen kann. Ich m&#246;chte aber etliche der angesprochenen Punkte hier in regelm&#228;ssigen, aus Zeitmangel sicher gr&#246;sseren Abst&#228;nden weiter behandeln, so zB auch die wichtige Vorfrage: Haben Unternehmen eigentlich jemals Steuern gezahlt? Zahlen sie aktuell welche? Und werden sie jemals welche zahlen? Ich habe mich &#252;berzeugen lassen, dass alle drei Fragen mit Nein beantwortet werden m&#252;ssen - und dass man aus dieser f&#252;r viele auf den ersten Blick &quot;bitteren&quot; Erkenntnis f&#252;r uns alle wichtige gesellschaftspolitische Schl&#252;sse ziehen kann und auch ziehen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu also ein anderes Mal hier, ich w&#252;rde mich freuen, wenn Sie wiedermal vorbeischauen w&#252;rden!
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&uuml;r Ihren spannenden Comment, der soviele Punkte enth&auml;lt, dass ich meine Gedanken dazu in der mir momentan zur Verf&uuml;gung stehenden Zeit nicht sinnvoll ordnen kann. Ich m&ouml;chte aber etliche der angesprochenen Punkte hier in regelm&auml;ssigen, aus Zeitmangel sicher gr&ouml;sseren Abst&auml;nden weiter behandeln, so zB auch die wichtige Vorfrage: Haben Unternehmen eigentlich jemals Steuern gezahlt? Zahlen sie aktuell welche? Und werden sie jemals welche zahlen? Ich habe mich &uuml;berzeugen lassen, dass alle drei Fragen mit Nein beantwortet werden m&uuml;ssen &#8211; und dass man aus dieser f&uuml;r viele auf den ersten Blick &#8220;bitteren&#8221; Erkenntnis f&uuml;r uns alle wichtige gesellschaftspolitische Schl&uuml;sse ziehen kann und auch ziehen sollte.</p>
<p>Mehr dazu also ein anderes Mal hier, ich w&uuml;rde mich freuen, wenn Sie wiedermal vorbeischauen w&uuml;rden!</p>
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		<title>Von: Aki Arik</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2008/02/mehr-chancen-bitte/#comment-1288</link>
		<dc:creator>Aki Arik</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 10:22:10 +0000</pubDate>
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		<description>Meiner Meinung nach bringt ein Grundeinkommen eher den Unternehmen Vorteile. Dass mittlerweile sogar die bundesrepublikanische FDP f&#252;r ein &#8222;B&#252;rgergeld&#8220; eintritt, sollte eigentlich alle Bef&#252;rworter einer staatlichen Grundsicherung langsam stutzig machen. Auffallend ist jedenfalls, dass immer &#246;fter sogar Unternehmer wie z.B. G&#246;tz Werner (gesch&#228;ftsf&#252;hrender Gesellschafter der dm-Drogeriemarktkette ), Konservative wie Dieter Althaus oder das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut ein staatliches B&#252;rgergeld fordern. Ein Grund ist, dass diese Form des B&#252;rgergelds die Unternehmer-Einkommen erh&#246;ht und die Kosten auf die B&#252;rger verlagert. Finanziert werden soll das Grundeinkommen mit Hilfe einer monstr&#246;s erh&#246;hten Mehrwertsteuer. So jedenfalls die Forderung z.B. von G&#246;tz Werner: &#8220;Das k&#246;nnten bis zu 48 Prozent sein.&#8221; Der Vorteil des B&#252;rgergeldes f&#252;r die Unternehmer liegt klar auf der Hand. Denn Geh&#228;lter und L&#246;hne w&#252;rden um den Betrag des Grundeinkommens gek&#252;rzt werden. G&#246;tz Werner weiter: &#8220;Au&#223;erdem w&#252;rden die Arbeitskosten extrem sinken, weil ja das B&#252;rgergeld auf die Einkommen angerechnet w&#252;rde. Nehmen wir an, eine Krankenschwester verdient 2500 Euro. Nach Abzug des B&#252;rgergeldes von 1300 Euro m&#252;sste das Krankenhaus ihr noch 1200 Euro bezahlen.&#8221;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung nach bringt ein Grundeinkommen eher den Unternehmen Vorteile. Dass mittlerweile sogar die bundesrepublikanische FDP f&uuml;r ein &#8222;B&uuml;rgergeld&#8220; eintritt, sollte eigentlich alle Bef&uuml;rworter einer staatlichen Grundsicherung langsam stutzig machen. Auffallend ist jedenfalls, dass immer &ouml;fter sogar Unternehmer wie z.B. G&ouml;tz Werner (gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Gesellschafter der dm-Drogeriemarktkette ), Konservative wie Dieter Althaus oder das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut ein staatliches B&uuml;rgergeld fordern. Ein Grund ist, dass diese Form des B&uuml;rgergelds die Unternehmer-Einkommen erh&ouml;ht und die Kosten auf die B&uuml;rger verlagert. Finanziert werden soll das Grundeinkommen mit Hilfe einer monstr&ouml;s erh&ouml;hten Mehrwertsteuer. So jedenfalls die Forderung z.B. von G&ouml;tz Werner: &#8220;Das k&ouml;nnten bis zu 48 Prozent sein.&#8221; Der Vorteil des B&uuml;rgergeldes f&uuml;r die Unternehmer liegt klar auf der Hand. Denn Geh&auml;lter und L&ouml;hne w&uuml;rden um den Betrag des Grundeinkommens gek&uuml;rzt werden. G&ouml;tz Werner weiter: &#8220;Au&szlig;erdem w&uuml;rden die Arbeitskosten extrem sinken, weil ja das B&uuml;rgergeld auf die Einkommen angerechnet w&uuml;rde. Nehmen wir an, eine Krankenschwester verdient 2500 Euro. Nach Abzug des B&uuml;rgergeldes von 1300 Euro m&uuml;sste das Krankenhaus ihr noch 1200 Euro bezahlen.&#8221;</p>
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