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	<title>Kommentare zu: Satire aus Notwehr</title>
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	<description>Brainstorming the Bastille</description>
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		<item>
		<title>Von: hannes.s</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2008/02/satire-aus-notwehr/#comment-1279</link>
		<dc:creator>hannes.s</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 20:52:21 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Laurenz,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach einer sehr anstrengenden und doch faszininierenden Woche (Amsterdam ist immer wieder interessant, weil die dort vieles anders denken und machen) eine kurze Antwort zu Deiner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe bewusst geschrieben, das Du mir nicht zugeh&#246;rt hast. Um zu unterstreichen, das ich sehr wohl mit meinen Emotionen begonnen hatte, die ich aber dann doch irgendwie in Worte fassen muss. Also, es steht mehr oder minder explizit da, egal. Ich finde es auf jeden Fall gut, das auch das Platz hat in der Diskussion mit Dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu meiner Position mit den Gr&#252;nen kann ich sagen, das es ganz wenig besiegelte Dinge im Leben gibt. Egal sind mir die Gr&#252;nen nicht, wahrscheinlich weil sie mir einfach noch am sympathischten sind und ich zumindest Ans&#228;tze sehe, etwas zu meinem Wohl und aller anderen Menschen zu ver&#228;ndern. Was ich mir von den Gr&#252;nen w&#252;nsche, kurz, die Beseitigung der Zust&#228;nde, die in der Satire doch ganz treffend &#252;berzeichnet werden, lang, nicht hier und heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Steuerreform, es freut mich das wir doch eine ziemlich &#228;hnliche Sicht der Dinge haben. Zu einem Wandel des Steuersystems sei nochmals auf Jim Rogers verwiesen, mehr nicht an dieser Stelle. Ein andermal hier oder wo anders mehr, aber nicht heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Begriff &#246;kosozial verbinde ich halt mit der &#214;VP, was eigentlich nur zeigt, wie schwierig die richtige Positionierung und Kommunikation zu potentiellen W&#228;hlern und Mitstreitern ist.&lt;br /&gt;
Zum Management der Globalisierung m&#246;chte ich mich nicht mehr &#228;ussern, aber vielleicht darauf verweisen, das die Globalisierung heute vor allem dadurch gepr&#228;gt ist, das die Kr&#228;ft des Marktes v&#246;llig ausser Kraft gesetzt sind. Protektionismus pur immer und &#252;berall, vor allem die USA und Europa, langfristig nur zu unserem Nachteil. Daher keine Pl&#228;ne, sondern echter Markt. Wenn das internationale Regime f&#246;rdern, gerne, ansonsten strikt dagegen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschlu&#223; zu den Widerst&#228;nden, ich verstehe sehr gut, das Du nur die parteilichen Aspekte im Kopf hast, daher musste ich darauf verweisen, das es deren viele gibt. Und wir alle mehr oder minder erfolgreich an deren &#220;berwindung in vielen Bereichen arbeiten. Vielleicht k&#246;nnen die Gr&#252;nen ihren inneren Widerstand zu wirklichen Kommunikation mit ihren potentiellen und tats&#228;chlichen W&#228;hlern &#252;berwinden? Also, im Grunde das, was Du erfolgreich machst, in dem Du mit mir hier offen und ganz konkret eine Diskussion f&#252;hrst, in einer Art und Weise, die ganz sicher nicht parteistrategiekonform bzw. kommunikationsrichtlinienkonform ist.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Laurenz,</p>
<p>nach einer sehr anstrengenden und doch faszininierenden Woche (Amsterdam ist immer wieder interessant, weil die dort vieles anders denken und machen) eine kurze Antwort zu Deiner. </p>
<p>Ich habe bewusst geschrieben, das Du mir nicht zugeh&ouml;rt hast. Um zu unterstreichen, das ich sehr wohl mit meinen Emotionen begonnen hatte, die ich aber dann doch irgendwie in Worte fassen muss. Also, es steht mehr oder minder explizit da, egal. Ich finde es auf jeden Fall gut, das auch das Platz hat in der Diskussion mit Dir.</p>
<p>Zu meiner Position mit den Gr&uuml;nen kann ich sagen, das es ganz wenig besiegelte Dinge im Leben gibt. Egal sind mir die Gr&uuml;nen nicht, wahrscheinlich weil sie mir einfach noch am sympathischten sind und ich zumindest Ans&auml;tze sehe, etwas zu meinem Wohl und aller anderen Menschen zu ver&auml;ndern. Was ich mir von den Gr&uuml;nen w&uuml;nsche, kurz, die Beseitigung der Zust&auml;nde, die in der Satire doch ganz treffend &uuml;berzeichnet werden, lang, nicht hier und heute. </p>
<p>Zur Steuerreform, es freut mich das wir doch eine ziemlich &auml;hnliche Sicht der Dinge haben. Zu einem Wandel des Steuersystems sei nochmals auf Jim Rogers verwiesen, mehr nicht an dieser Stelle. Ein andermal hier oder wo anders mehr, aber nicht heute. </p>
<p>Den Begriff &ouml;kosozial verbinde ich halt mit der &Ouml;VP, was eigentlich nur zeigt, wie schwierig die richtige Positionierung und Kommunikation zu potentiellen W&auml;hlern und Mitstreitern ist.<br />
Zum Management der Globalisierung m&ouml;chte ich mich nicht mehr &auml;ussern, aber vielleicht darauf verweisen, das die Globalisierung heute vor allem dadurch gepr&auml;gt ist, das die Kr&auml;ft des Marktes v&ouml;llig ausser Kraft gesetzt sind. Protektionismus pur immer und &uuml;berall, vor allem die USA und Europa, langfristig nur zu unserem Nachteil. Daher keine Pl&auml;ne, sondern echter Markt. Wenn das internationale Regime f&ouml;rdern, gerne, ansonsten strikt dagegen.  </p>
<p>Zum Abschlu&szlig; zu den Widerst&auml;nden, ich verstehe sehr gut, das Du nur die parteilichen Aspekte im Kopf hast, daher musste ich darauf verweisen, das es deren viele gibt. Und wir alle mehr oder minder erfolgreich an deren &Uuml;berwindung in vielen Bereichen arbeiten. Vielleicht k&ouml;nnen die Gr&uuml;nen ihren inneren Widerstand zu wirklichen Kommunikation mit ihren potentiellen und tats&auml;chlichen W&auml;hlern &uuml;berwinden? Also, im Grunde das, was Du erfolgreich machst, in dem Du mit mir hier offen und ganz konkret eine Diskussion f&uuml;hrst, in einer Art und Weise, die ganz sicher nicht parteistrategiekonform bzw. kommunikationsrichtlinienkonform ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Schimak</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2008/02/satire-aus-notwehr/#comment-1287</link>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 22:54:22 +0000</pubDate>
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		<description>die coolness der uncoolen - ich verstehs selbst noch nicht so ganz, aber es gef&#228;llt mir. :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ad denken: vielleicht hats weniger mit dem denken zu tun - das denken ist frei - sondern mit der f&#228;higkeit sich einzuf&#252;gen und letztlich auch unterzuordnen - die fehlt mir f&#252;rchte ich in dem f&#252;r parteipolitik notwendigen ausmass. das ist nicht negativ gemeint, auch nicht gegen mich negativ, ich f&#252;hl mich wohl in meiner haut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beitrag &quot;grosser wurf&quot; ist mal vorgemerkt - ich f&#252;rchte da werden noch mehrere solche beitr&#228;ge kommen m&#252;ssen - und dann werdens doch wieder kleine w&#252;rfe... :) schaumamal.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die coolness der uncoolen &#8211; ich verstehs selbst noch nicht so ganz, aber es gef&auml;llt mir. <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>ad denken: vielleicht hats weniger mit dem denken zu tun &#8211; das denken ist frei &#8211; sondern mit der f&auml;higkeit sich einzuf&uuml;gen und letztlich auch unterzuordnen &#8211; die fehlt mir f&uuml;rchte ich in dem f&uuml;r parteipolitik notwendigen ausmass. das ist nicht negativ gemeint, auch nicht gegen mich negativ, ich f&uuml;hl mich wohl in meiner haut.</p>
<p>beitrag &#8220;grosser wurf&#8221; ist mal vorgemerkt &#8211; ich f&uuml;rchte da werden noch mehrere solche beitr&auml;ge kommen m&uuml;ssen &#8211; und dann werdens doch wieder kleine w&uuml;rfe&#8230; <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  schaumamal.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: laurenzennser</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2008/02/satire-aus-notwehr/#comment-1286</link>
		<dc:creator>laurenzennser</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 21:22:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://martin.schimak.at/1970/01/satire-aus-notwehr/#comment-1286</guid>
		<description>das mit der coolness versteh ich auch nach mehrmaligem lesen nicht. bin vielleicht zu uncool daf&#252;r &#8230; :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frage, wie sehr einer bewegung die n&#228;he und unterst&#252;tzung einer partei n&#252;tzt oder schadet ist nicht so leicht zu beantworten, und jedenfalls im einzelfall zu entscheiden. aber immerhin gibt es bei den gr&#252;nen ein gewisses ma&#223; an know-how, wie man b&#252;rgerinitiativen unterst&#252;tzt (v. a. finanzielle und rechtlich). aber es ist schon ein wichtiger unterschied, von wo die bewegung ausgeht. wenn es etwa der demokratische salon schafft, das auf die beine zu stellen, sollten es die gr&#252;nen jedenfalls aus voller kraft unterst&#252;tzen. aber das m&#252;ssen auch die initiatoren wissen, wieviel &#8222;endorsement&#8220; sie wollen &#8230;&lt;br /&gt;
ob die gr&#252;nen es &#8222;derpacken&#8220; w&#252;rden, so etwas von sich auf die beine zu stellen &#8211; da w&#228;re ich vorsichtig. ehrlich gesagt findet man sich als &#8222;parteimensch&#8220; &#246;fters in der paradoxen situation, dass man sich fragt, ob einer initiative es vielleicht mehr schaden als n&#252;tzen w&#252;rde, wenn man dort mitmacht &#8230;&lt;br /&gt;
in dem sinn w&#228;r es vielleicht sogar ges&#252;nder, wenn das m&#246;gliche volksbegehren nicht auf gr&#252;ne vorstellungen zugeschnitten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zum denken: ich verwehre mich der vorstellung, dass parteipolitik ein bestimmtes denken von vornherein ausschlie&#223;en muss. das w&#252;rde n&#228;mlich auch bedeuten, dass es allen parteimenschen ein bestimmte art von denken verunm&#246;glicht. und das will ich aus ganz egoistischen gr&#252;nden nicht akzeptieren &#8230;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum wurf und seiner gr&#246;&#223;e: angela merkel hat das &#8222;die politik der kleinen schritte&#8220; genannt. diesen pragmatismus finde ich prinzipiell gesund. blo&#223; gibt es gerade in &#246;sterreich einige politische baustellen, bei denen ein gro&#223;er wurf (bei all seiner unm&#246;glichkeit) die einzig vern&#252;nftige herangehensweise w&#228;re. aber das w&#252;rde jetzt zu weit f&#252;hren &#8230;&lt;br /&gt;
auf einen diesbez&#252;glichen beitrag freu ich mich aber :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lg&lt;br /&gt;
L.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das mit der coolness versteh ich auch nach mehrmaligem lesen nicht. bin vielleicht zu uncool daf&uuml;r &#8230; <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>die frage, wie sehr einer bewegung die n&auml;he und unterst&uuml;tzung einer partei n&uuml;tzt oder schadet ist nicht so leicht zu beantworten, und jedenfalls im einzelfall zu entscheiden. aber immerhin gibt es bei den gr&uuml;nen ein gewisses ma&szlig; an know-how, wie man b&uuml;rgerinitiativen unterst&uuml;tzt (v. a. finanzielle und rechtlich). aber es ist schon ein wichtiger unterschied, von wo die bewegung ausgeht. wenn es etwa der demokratische salon schafft, das auf die beine zu stellen, sollten es die gr&uuml;nen jedenfalls aus voller kraft unterst&uuml;tzen. aber das m&uuml;ssen auch die initiatoren wissen, wieviel &#8222;endorsement&#8220; sie wollen &#8230;<br />
ob die gr&uuml;nen es &#8222;derpacken&#8220; w&uuml;rden, so etwas von sich auf die beine zu stellen &#8211; da w&auml;re ich vorsichtig. ehrlich gesagt findet man sich als &#8222;parteimensch&#8220; &ouml;fters in der paradoxen situation, dass man sich fragt, ob einer initiative es vielleicht mehr schaden als n&uuml;tzen w&uuml;rde, wenn man dort mitmacht &#8230;<br />
in dem sinn w&auml;r es vielleicht sogar ges&uuml;nder, wenn das m&ouml;gliche volksbegehren nicht auf gr&uuml;ne vorstellungen zugeschnitten ist.</p>
<p>und zum denken: ich verwehre mich der vorstellung, dass parteipolitik ein bestimmtes denken von vornherein ausschlie&szlig;en muss. das w&uuml;rde n&auml;mlich auch bedeuten, dass es allen parteimenschen ein bestimmte art von denken verunm&ouml;glicht. und das will ich aus ganz egoistischen gr&uuml;nden nicht akzeptieren &#8230;</p>
<p>zum wurf und seiner gr&ouml;&szlig;e: angela merkel hat das &#8222;die politik der kleinen schritte&#8220; genannt. diesen pragmatismus finde ich prinzipiell gesund. blo&szlig; gibt es gerade in &ouml;sterreich einige politische baustellen, bei denen ein gro&szlig;er wurf (bei all seiner unm&ouml;glichkeit) die einzig vern&uuml;nftige herangehensweise w&auml;re. aber das w&uuml;rde jetzt zu weit f&uuml;hren &#8230;<br />
auf einen diesbez&uuml;glichen beitrag freu ich mich aber <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>lg<br />
L.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Schimak</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2008/02/satire-aus-notwehr/#comment-1285</link>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 14:11:43 +0000</pubDate>
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		<description>find dich eigentlich cool, laurenz. du stellst hier die coolness der uncoolen unter beweis... vielleicht werde ich dar&#252;ber mal was schreiben... :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein paar punkte:&lt;br /&gt;
- die bottum-up-bewegung: ich sehe hier die gr&#246;sste herausforderung, dass eine solche vermutlich von strache unterst&#252;tzt werden w&#252;rde. es w&#228;re daher massiv notwendig, dass sich die gr&#252;nen in so einem moment nicht abwenden. erfahrungsgem&#228;ss eine schwierige h&#252;rde f&#252;r euch, wenn ich das so sagen darf. btw: ich nehme an, du weisst, dass in etwa so eine art volksbegehren demn&#228;chst vielleicht sogar kommen wird? mit auf die diesbez&#252;glichen gr&#252;nen befindlichkeiten (siehe verfassungskonvent) bewusst oder unbewusst zugeschnittenem &lt;a href=&quot;http://wiki.demokratischersalon.at/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;inhalt&lt;/a&gt;...&lt;br /&gt;
- parteipolitik-unvertr&#228;gliches denken hat &quot;innen&quot; definitiv keinen platz, das ist schon meine sicht.&lt;br /&gt;
- &quot;mitten im leben&quot; - sorry, aber das hast du falsch verstanden, es war lediglich auf die zeitliche komponente meines lebensalters bezogen. :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und das mit dem (nicht leichten oder gar unm&#246;glichen) grossen wurf - da w&#228;r ja schon wieder ein kristallisationspunkt f&#252;r einen neuen eintrag... ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
danke f&#252;rs brainstormen + lg!
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>find dich eigentlich cool, laurenz. du stellst hier die coolness der uncoolen unter beweis&#8230; vielleicht werde ich dar&uuml;ber mal was schreiben&#8230; <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>ein paar punkte:<br />
- die bottum-up-bewegung: ich sehe hier die gr&ouml;sste herausforderung, dass eine solche vermutlich von strache unterst&uuml;tzt werden w&uuml;rde. es w&auml;re daher massiv notwendig, dass sich die gr&uuml;nen in so einem moment nicht abwenden. erfahrungsgem&auml;ss eine schwierige h&uuml;rde f&uuml;r euch, wenn ich das so sagen darf. btw: ich nehme an, du weisst, dass in etwa so eine art volksbegehren demn&auml;chst vielleicht sogar kommen wird? mit auf die diesbez&uuml;glichen gr&uuml;nen befindlichkeiten (siehe verfassungskonvent) bewusst oder unbewusst zugeschnittenem <a href="http://wiki.demokratischersalon.at/" rel="nofollow">inhalt</a>&#8230;<br />
- parteipolitik-unvertr&auml;gliches denken hat &#8220;innen&#8221; definitiv keinen platz, das ist schon meine sicht.<br />
- &#8220;mitten im leben&#8221; &#8211; sorry, aber das hast du falsch verstanden, es war lediglich auf die zeitliche komponente meines lebensalters bezogen. <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>und das mit dem (nicht leichten oder gar unm&ouml;glichen) grossen wurf &#8211; da w&auml;r ja schon wieder ein kristallisationspunkt f&uuml;r einen neuen eintrag&#8230; <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>danke f&uuml;rs brainstormen + lg!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: laurenzennser</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2008/02/satire-aus-notwehr/#comment-1284</link>
		<dc:creator>laurenzennser</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 13:47:57 +0000</pubDate>
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		<description>danke f&#252;r den dank. und danke f&#252;r die provokation &#8211; wenn man sich denn f&#252;r provokation bedanken darf, denn mir scheint der beste dank f&#252;r den provokateur ist immer noch das entsetzen. schlimm, wenn die provokation mit einem abf&#228;lligen &#8222;seid&#8217;s eh trotzdem lieb!&#8220; vereinnahmt wird, wie in &#246;sterreich nur zu oft der fall &#8230; aber ich schweife ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum konkreten: du wei&#223;t, dass ich viele deiner bedenken bezgl. der strukturellen festgefahrenheit unseres politischen systems teile. es stimmt, dass dieses thema in meiner eigenen politischen besch&#228;ftigung nicht die priorit&#228;t hat, die du ihm einr&#228;umst. wobei die tatsache, dass man vieles auch innerhalb der bestehenden regeln verbessern k&#246;nnte, nicht dagegen spricht, die regeln als solche zu &#252;berdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und jetzt kommt ein zentraler punkt: du stellst meiner meinung nach v&#246;llig richtig fest, dass so etwas nur gegen sp&#246; und &#246;vp durchzusetzen w&#228;re. und dass man daf&#252;r massiven druck aus der bev&#246;lkerung br&#228;uchte. eine echte bewegung &#8222;von der stra&#223;e&#8220; also bottom-up, die eine &#8222;massive Erneuerung der politischen Strukturen und eine Zur&#252;ckdr&#228;ngung der Parteienmacht&#8220; propagiert, verliert aber stark an glaubw&#252;rdigkeit, wenn sie von einer etablierten partei ausgeht. au&#223;erdem schreckt das engagement einer partei auch immer leute ab, die f&#252;r parteiunabh&#228;ngige initiativen leicht zu haben w&#228;ren. auch wenn das engstirnig klingt: wenn die fp&#246; morgen ein volksbegehren zur st&#228;rkung der direkten demokratie startet, dann w&#252;rde ich mit meiner unterschrift st&#228;rker z&#246;gern als bei einer parteiunabh&#228;ngigen initiative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zum schluss: ich w&#252;rde niemandem einen vorwurf machen, der sich nicht politisch engagiert (in welcher form auch immer, und dieses blog ist ja &#252;bigens ein zutiefst politisch engagiertes). aber provokant gefragt: wie soll sich denn das system jemals &#228;ndern, wenn nicht auch menschen mit &#8222;parteipolitik-unvertr&#228;glichem denken&#8220; es von innen aufbrechen? wobei ich mich dagegen verwehren m&#246;chte, dass einem die aktive mitgliedschaft in einer partei quasi das gehirn w&#228;scht und man dann nicht mehr &#8222;mitten im leben&#8220; stehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ganz zuletzt: die biedermeierlichkeit ist mein t&#228;glicher begleiter, vor allem dort in der gemeindepolitik, wo ich aktiv bin. da gibt&#039;s den gro&#223;en wurf nicht. wahrscheinlich ist die politik da biedermeiderlicher als alle anderen engagements &#8230;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke f&uuml;r den dank. und danke f&uuml;r die provokation &#8211; wenn man sich denn f&uuml;r provokation bedanken darf, denn mir scheint der beste dank f&uuml;r den provokateur ist immer noch das entsetzen. schlimm, wenn die provokation mit einem abf&auml;lligen &#8222;seid&#8217;s eh trotzdem lieb!&#8220; vereinnahmt wird, wie in &ouml;sterreich nur zu oft der fall &#8230; aber ich schweife ab.</p>
<p>zum konkreten: du wei&szlig;t, dass ich viele deiner bedenken bezgl. der strukturellen festgefahrenheit unseres politischen systems teile. es stimmt, dass dieses thema in meiner eigenen politischen besch&auml;ftigung nicht die priorit&auml;t hat, die du ihm einr&auml;umst. wobei die tatsache, dass man vieles auch innerhalb der bestehenden regeln verbessern k&ouml;nnte, nicht dagegen spricht, die regeln als solche zu &uuml;berdenken.</p>
<p>und jetzt kommt ein zentraler punkt: du stellst meiner meinung nach v&ouml;llig richtig fest, dass so etwas nur gegen sp&ouml; und &ouml;vp durchzusetzen w&auml;re. und dass man daf&uuml;r massiven druck aus der bev&ouml;lkerung br&auml;uchte. eine echte bewegung &#8222;von der stra&szlig;e&#8220; also bottom-up, die eine &#8222;massive Erneuerung der politischen Strukturen und eine Zur&uuml;ckdr&auml;ngung der Parteienmacht&#8220; propagiert, verliert aber stark an glaubw&uuml;rdigkeit, wenn sie von einer etablierten partei ausgeht. au&szlig;erdem schreckt das engagement einer partei auch immer leute ab, die f&uuml;r parteiunabh&auml;ngige initiativen leicht zu haben w&auml;ren. auch wenn das engstirnig klingt: wenn die fp&ouml; morgen ein volksbegehren zur st&auml;rkung der direkten demokratie startet, dann w&uuml;rde ich mit meiner unterschrift st&auml;rker z&ouml;gern als bei einer parteiunabh&auml;ngigen initiative.</p>
<p>und zum schluss: ich w&uuml;rde niemandem einen vorwurf machen, der sich nicht politisch engagiert (in welcher form auch immer, und dieses blog ist ja &uuml;bigens ein zutiefst politisch engagiertes). aber provokant gefragt: wie soll sich denn das system jemals &auml;ndern, wenn nicht auch menschen mit &#8222;parteipolitik-unvertr&auml;glichem denken&#8220; es von innen aufbrechen? wobei ich mich dagegen verwehren m&ouml;chte, dass einem die aktive mitgliedschaft in einer partei quasi das gehirn w&auml;scht und man dann nicht mehr &#8222;mitten im leben&#8220; stehen kann.</p>
<p>und ganz zuletzt: die biedermeierlichkeit ist mein t&auml;glicher begleiter, vor allem dort in der gemeindepolitik, wo ich aktiv bin. da gibt&#8217;s den gro&szlig;en wurf nicht. wahrscheinlich ist die politik da biedermeiderlicher als alle anderen engagements &#8230;</p>
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