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Politics for the masses? Power to the people!

5. Oktober 2010 14 Kommentare

So vielleicht bin ich jetzt wieder zur Besinnung gekommen, hatte wohl einen echt schlechten Tag gestern erwischt und mich über meinen Frust über den Wiener Wahlkampf und die sogenannten “Elefantenrunden” auf ORF und insbesondere ATV hier, hier und hier in teilweise unpassender Form… nun sagen wirs mal nobler als es war: “beschwert”. Die Debatte ist mir aber wichtig und sie läuft – für mich – am Punkt vorbei, deshalb dieser Beitrag.


(Foto Credits to tambako according Creative Commons BY-ND 2.0)

Die Debatte bewegt sich zwischen den Polen “Politics for the Intellectuals” (samt TV Formaten) und “Politics for the masses” (samt TV Formaten). Dann wird gesagt “Beides soll und darf doch wohl immer und jederzeit stattfinden”. JA! Wobei ich meinen würde, dass Politik – dort, wo sie Bewegungsenergie entfalten will – eigentlich immer “for the masses” ist und sein muss. Und dann wird weitergefragt (ähnliche Stossrichtung): “Darf” Politik bitteschön nur noch fad sein? NEIN! Sie soll interessant für alle sein. Was ein Format wie jenes von ATV uns allen vor Augen führt, ist, dass Politik nur noch dann interessant ist, wenn sie als Rhetorikboxkampf inszeniert wird. Mein “Vorschlag” daher: beim nächsten Mal könnte man Häupl und Strache mit Kapuze über dem Kopf und entsprechender Beschallung (”We are the champions”, Hazeh Rap etc) zum “Duell” in die Wiener Stadthalle einziehen lassen: Let’s get ready to rumble!

Ja, ich weiss: man ist ganz ganz schnell im Eck des Spielverderbers, wenn man eine Riesenhetz ein bissl kritisiert. Daher muss ich ganz klar herausarbeiten: 1. ATV hat wenig “falsch” gemacht, sondern im Gegenteil so einiges richtig, 2. Lasst uns darüber nachdenken, ob “reflektierende, nachdenkliche Politik” “for the masses” interessant gemacht werden kann. Bzw. auch darüber, warum nicht.

ATV ist es durch direkte Fragen, prägnante Zuspielungen und beharrlichem Bestehen auf Antworten ein stückweit gelungen mehr aus den klare Aussagen scheuenden Politikern “herauszubringen”, als es den faden ORF Formaten gelingt. Auch deshalb, so meine Ansicht, weil ATV sich weniger direkt vor diesen Politikern fürchten muss und nicht gesetzlich zur (parteikontrollierten) “Objektivität” verpflichtet ist, sondern zu einer von seinem Publikum subjektiv ohnehin erwarteten Fairness. Das erlaubt mehr Flexibilität, dem Strache einmal einen Muslim mit breitem Wiener Dialekt vorzuführen oder den Häupl aufzeigen zu lassen, dass er die Wiener Schulen eh völlig super findet (im wahrsten Sinn des Wortes “aufzeigen”!). ATV hat insofern richtig gute, innovative Elemente reingebracht und das soll man auch anerkennen. Was meiner Ansicht völliger Blödsinn ist und mich soweit zum Rasen gebracht hat, dass ich in der Mitte abdrehen musste (ich hab mir den Rest dann gestern angesehen): dieses Parteisoldatenpublikum. DAS IST bitteschön NICHT ÖSTERREICH. Hätte man vor einem Publikum von österreichischen Nicht- und Wechselwählern gesprochen (dem für Politiker einzig relevanten Publikum in einem Wahlkampf), wäre auch ein völlig anderes, nicht prognostizierbares Klima entstanden.

Das andere Thema: WARUM sind Politiker nur noch dann interessant, wenn sie in einer Art Rhetorikwettbewerb auftreten? Wenn es weniger um die Inhalte als solche geht, sondern mehr darum, wer den nächsten “Punkt” macht? Das ist eine völlig andere Frage, eine für die ATV schon gar nicht “an die Wand genagelt” werden darf, weil es nämlich nichts anderes tut, als auf einen real existierenden Zustand so professionell als eben möglich zu reagieren: Politik holt einfach niemand mehr hinter dem Ofen hervor, schon gar keine Nichtwähler, die es sich dort hinten schon seit Jahren gemütlich machen. Aber muss das so sein? Ich bin fest überzeugt: Nein! Allerdings greift es viel zu kurz, wenn wir uns weiter und immer weiter über “die Politiker” beklagen und stossseufzend (”Wir haben halt keine Besseren”) zur Tagesordnung übergehen oder erwarten, dass diese irgendwann wieder “dazulernen” werden. Es ist nicht “Bad Luck”, dass unsere Politiker “so fad sind, wie sie eben sind”! Es ist auch nur zu einem Teil wahr, dass diese Politiker eben die sind, die wir uns verdient haben, weil wir Ösis nun mal so ticken wie wir ticken! Für mich wahr ist: Menschen investieren Zeit in Dinge, die a. ihr eigenes Leben betreffen und die sie b. wirklich glauben beeinflussen zu können.

Und vor allem an Punkt b. hakts in Ö. Wir glauben nicht mehr daran, dass wir viel beeinflussen können. Wir wählen alle paar Jahre eine von vier oder fünf Parteien. Gut und schön. Wer konkret was wird? Intern ausgemauschelt. Wer was wie genau finanziert? Muss geheim bleiben. Umreihung der Kandidaten über Vorzugsstimmen? Naja, mach ma so, dass nix passiert. Neue Parteien? Da machen wir die Hürden so hoch, dass sie niemand schafft. Inhalte? Gibt meistens eh die EU irgendwie vor. Wahlen? Ja muss sein, aber bitte so selten als möglich.

Im Wahlkampf reden wir dann über zig Themen. Das wichtigste für Politiker: nur nix Falsches sagen, niemand verschrecken, dabei so tun als obs um Inhalte ginge. Wahlen halt. Politik mach ma später. (Vielleicht.) Wähler wechseln also hin und her und jeder fühlt: am Ende des Tages kommt irgendwie dasselbe raus wie vorher – und jedesmal vertrollen sich ein paar mehr. Aber “offenbar” wollen die Wähler das eben so, sagen wir dann. Nein, wollen sie nicht. Sie sind ebenso wie unsere Politiker Gefangene eines demokratisch sein wollenden Systems des ausgehenden 19. Jahrhunderts, das der Ausdifferenzierung, der Pluralität und dem Bildungsniveau unserer Gesellschaft des 21. jahrhunderts nicht mehr genügt. Aber das ist eine andere Geschichte, die für heute zu lang ist, und an der wir wohl auch noch länger knabbern werden müssen.

Wir müssen aber beginnen uns ernsthaft mit ihr auseinanderzusetzen. Ich wage eine Prognose, tu ich selten genug: jene politische Bewegung, die in der Lage ist, diese im 21. Jahrhundert notwendig werdende Demokratisierung und Durchlüftung unserer politischen Systeme zu konzipieren, zu kommunizieren und glaubwürdig und nachhaltig für sie zu einzutreten, wird für eine Generation lang abräumen. Freiwillige bitte vortreten.

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14 Kommentare

  • Lesen! RT @MartinSchimak Erholt, ausgeschlafen, gebloggt: Politics for the masses? Power to the people! http://bit.ly/ab6a2r #atv #meinewahl

  • Ein toller Beitrag zur Debatte: RT @MartinSchimak Politics for the masses? Power to the people! http://bit.ly/ab6a2r #atv #meinewahl

  • Ja! Ja! RT @MartinSchimak Erholt, ausgeschlafen, gebloggt: Politics for the masses? Power to the people! http://bit.ly/ab6a2r

  • (Schreibe auf doofer iPhone Tastatur, daher vermutlich nicht so ausführlich wie gerne wollend)

    Meine Wahrnehmung von #meineWahl wechselte: Im ersten Eindruck war ich echt etwas entsetzt, Politik-als-Hau-den-Lukas war mein Eindruck. Hintergrund dieser ersten Wahrnehmung bildete m.E. die Annahme, dass der politische Diskurs damit nachhaltig beeinträchtigt werden könnte – Frage ist, wieviel es da noch zu beeinträchtigen gibt oder gab. Natürlich hat mich auch Straches Auftritt erschreckt – ich habe die Sendung nicht zu Ende sehen können, ausgestiegen bin ich an dem Punkt, an dem er gegen die Moderatoren angeschrien hat und mein innerer Film zu laufen begann, der mir das aus FPÖ-Wahlerinnenperspektive zeigte (in etwa: Auch am ATV lassen sie ihn nicht ausreden, alles linke Jagdgesellschaft).

    Am nächsten Tag hat sich das etwas relativiert – immerhin war es wirklich aufregend, immerhin hat man die beste Quote evar erreicht, immerhin hat man auch Strache dort eingebremst. Die Gleichung intellektuelle vs Masse geht eh nicht auf, eine solche Inszenierung gibt sich immer auch als Inszenierung zu erkennen, überschätzen wir nicht die Vermutung, dass dies nur “uns Intellektuellen” einsichtig sei.

    Gab’s auch wieder das Analysestudio? Das konnte man ja ähnlich wie bei Am Punkt produktiv einbringen. Wenn ein solches Firmat seine eigene Reflexionsebene wieder mit rein bringt und wenn z.B. auch die Moderatoren ihre Wahrnehmung explizieren dürfen, dann wird es m. E. wirklich spannend. Dass PolitikerInnen wissen wie sie sich aus den üblichem Diskussionsrunden heraus winden können wissen wir ja.

  • Gelesen und kommentiert: RT @MartinSchimak Politics for the masses? Power to the people! http://bit.ly/ab6a2r #atv #meinewahl

  • @digiom Mir ist es in vielem ähnlich gegangen wie Dir, insbesondere auch beim Punkt “FPÖ Wähler Innenperspektive”. Strache gibt gern den “Robin Hood, Rächer der Enterbten”, das ist ein Spielchen, das er liebend gerne spielt und auf das man als Moderator fix vorbereitet sein muss.

    Eine Analyse gabs, war aber leider aufgrund der Gäste ein Schwachpunkt für mich, und auch übertönt vom Parteisoldatengejohle. War für mich auch inhaltlich eher so wie ein Interview mit einem Ringrichter, Werner Schneyder wäre eine Bereicherung gewesen. Wer hat einen Punkt gemacht, wo gabs einen Infight, wer ging weshalb nur knapp nicht k.o. Wiederum: das “darf” schon auch sein, wir müssen die Ebenen über die wir uns beim Betrachten so eines Spektakels ärgern auseinanderhalten, was ich hier eben versucht habe…

  • Ich habs selbst nicht gesehen, kann daher wenig dazu sagen. Den Mum-Test scheint die Sendung aber bestanden zu haben: Meine sonst nicht besonders politisch interessierte Mutter hat mit heute begeistert davon erzählt. Warum? Weil es ein Spektakel war, weil die AkteurInnen (anscheinend) ordentlich ins Schwitzen gebracht wurden. Da habe ich nachgefragt, als Beispiel kamen dann ein, zwei Wortgefechte – das hat direkt dazu geführt, dass wir angeregt über das Gesagte diskutiert haben. Am Ende stand eine wesentlich differenziertere Sicht der Dinge.

    Fazit: Warum nicht die Leute bei den Emotionen packen? Da setzen sich die Botschaften fest und es ergibt sich Stoff für Diskussionen – einfach weil diese so oft anzutreffende “jo eh, weiß nicht, eh alles das gleiche, redma was anderes” Haltung unterlaufen wird. Warum nicht “Rhetorikwettbewerb”? Ich würde Emotion und Intellekt nicht als Antagonismus begreifen; dass man emotional involviert ist, ist doch fast immer eine Voraussetzung dafür, sich überhaupt weiter Gedanken zu machen.

  • @Markus: Ich denke, Du hast recht. (Das hätt ich jetzt auch twittern können!)

  • So wird das aber nix mit der angeregten Diskussion :)

  • Ich weiss. Was kann ich dafür, dass Du so gscheit bist. :-)

  • Ich mach jetzt etwas saudummes, ich poste einen Kommentar, den ich hier schon geschrieben habe, hier nochmals, da er hier zu dem Blogbeitrag und der Diskussion passt, vorher aber noch behaupte ich, dass Emotionalität ein wichtiges Ausdrucksmittel der Politik ist.

    Jetzt aber das Doppelposting:

    Ich war auch vor Ort und anfangs skeptisch, aber im Endeffekt sehr positiv überrascht, da:

    1. Die ATV-Sendung ist ein Beweis des ORF-Versagen. Wenn die kleinen Tischchen, die seit gefühlten 30 Jahren im ORF bei Diskussionssendungen im Bild stehen (während der WM hatten sie ein Kondom übergestülpt) reden könnten, sie würden nur weinen. Die Debatte Sonntag Vormittag war tiefstes Regionalfernsehen gefüllt mit inhaltslosen Standsätzen.

    2. Ich behaupte: Auch im Nationalrat oder Gemeinderat geht es genauso zu wie bei der ATV-Sendung. Wenn jemand der eigenen Partei spricht wird applaudiert, es wird aufgestanden, es gibt saudumme Zwischenrufe und Taferln wurden auch schon in großer Zahl von den 183 NR-Abgeordneten hochgehalten, also wieso die Aufregung? Nur weil der Raum ein ehrenwürdiger sein soll, ist es dort “besser”?

    3. Die AV-Sendung war inhaltlich weitaus besser als die ORF-Sendung, es wurde intensiver über Themen gesprochen (d.h. jetzt nicht das alles ausdiskutiert wurde!). Hier würde ich mir natürlich eine tiefer gehende Diskussion wünschen, ich behaupte aber mal, dass dies im Fernsehen, mit dem Politikertyp der momentan “in” ist, nicht möglich ist (hier kommt immer mein Verweis auf die Kreisky-Taus Diskussion, Auschnitt siehe hier: http://www.youtube.com/watch?v=-xJxbGh0Uxc ), da zu übertrainiert.

    4. Ich fand die Sendung am Sonntag eigentlich nicht unterhaltend. Ich fand es seltsam und erschreckend, wie wenig Erfahrung PolitikerInnen und deren Parteiapparat samt Anhang in Österreich im Umgang mit Livesendungen vor (Partei-)Publikum hatten. Das zu beobachten war es schon wert so eine Sendung zu machen. Alle vier PolitikerInnen brauchten sehr lange um das Format zu verstehen (Vassillakou kapierte es als erste, gefolgt von Häupl, die beiden anderen hatten bis zum Ende keine Idee was da abgeht). Alleine diese Beobachtung würde Raum für stundenlange (und wichtige) Diskussionen zum Thema Politikverdrossenheit, Kommunikation, usw. bieten.

    Fazit: Natürlich ist die Mischung der Sendungskonzepte wichtig, aber gerade die ATV-Sendung hat bewiesen hat so etwas für den Lernprozess von PolitikerInnen wichtig ist, ansonsten werden sie nie wieder die Menschen in diesem Land erreichen. Und Natürlich kann man da noch viel verbessern, aber beim Umsetzen neuer(?) Ideen schießt man oft über das Ziel hinaus wobei neue Sendungskonzepte dringend notwendig sind, warum nicht mal eine Stunde nur ein Thema diskutieren?

    Oder aber, mein absolutes Lieblingskonzept: Zwei Stunden alle SpitzenkandidatInnen an einem runden Tisch, ohne MderatorIn, ohne inhaltliche Vorgaben, ohne Regeln (Sprechzeit, etc.), ohne Pause. Was würde da wohl passieren? Zwei Stunden schweigen?

    PS: Die Stimmung bei der ATV-Sendung hätte ich mir bei der Landesversammlung der Wiener Grünen mit 2000 VorwählerInnen gewünscht.

    PS: Und bitte liebe, Politik, hört auf auf die bösen, bösen Medien zu schimpfen. Das ist völlig sinnlos und ist auch keine Rechtfertigung für verlorene Wahlen. Gerade bei dieser Sendung hattet ihr auch die Chance, es abzulehnen und z.B. die 4.500 Euro live auf der Bühne zu spenden, oder 450 Obdachlose einzuladen oder die 450 Plätze unibrennt zur Verfügung zu stellen, oder, oder, oder.

  • Das nenn ich "sich Luft machen"! ;-) RT @MartinSchimak: Politics for the masses? Power to the people! http://bit.ly/9gN88V

  • Bitte keinesfalls Wähler nur bei ihren Emotionen packen: Das passiert ohnehin schon die ganze Zeit, und impliziert, dass man die Lösung, oder die richtige Wahl schon kennt – Emotion und Intellekt müssen schon zusammengehen, und einander bei Zeiten auch widersprechen.

    Was auch immer Politik für die Massen sein soll, oder die diversen Fernsehformate, die ich nicht alle kenne, und äußerst kritisch sehe, auch immer wollen: Sie dürfen Politik nicht (weiter) trivialisieren.

    Man stößt, wenn man mit vielen Menschen über Politik diskutiert oder diskutieren will, immer wieder auf sehr ähnliche Abwehrhaltungen, Reflexe, und Ressentiments. Politik die die Menschen erreichen will, muss verstehen warum sie sich von ihr abwenden – mir scheint da eine seltsame Mischung aus berechtigter Kritik und verstecktem Frust über die eigene Ohnmacht vorzuliegen.

    Und klar ist doch auch, dass Demokratie und Politik ohne Wille und Einsicht nicht funktionieren kann: Die Wähler zur Wahlkabine zu treiben, wie die Schafe zur nächsten Weide, ist ein demokratischer Selbstbetrug.

  • Den verlinkten Artikel aufgegriffen (danke dafür!): Ich halte einmal dagegen, weil meine eigene Ohnmacht aus einer anderen Ecke kommt. Müssen wir nicht – so verlockend er ist – den starken basidemokratischen Gedanken aufgeben, weil diese Welt ungeheuer kompliziert geworden ist? Wer vermag tatsächlich, sich neben allem anderen, auf die Tiefe und Komplexität mehrerer politischer Themen einzulassen? Ich habe für die Wien-Wahl zwei Programme überflogen, und das unmittelbar davor. Ich behaupte, dass das mehr ist als viele andere getan haben, aber im Grunde ist es völlig ungenügend (ich hatte mir auch mehr vorgenommen).

    Also: Die Politik von überforderten Politikern an überforderte Bürger zu delegieren bringt wenig. Und Piratenparteien (also Klientel- und Interessensgruppierungen) die Vertretung zu überlassen ist auch keine Lösung, da sie keine großen Entwürfe (”Gemeinwohl”) mehr kennen.

    Vielleicht könnte es eine Lösung sein Bürger und Parteien im Parlament unter zu bringen (also im Zuge jeder Wahl Bürger durch Losentscheid zu Abgeordneten zu machen).

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